Trickbetrüger sind in Unterfranken immer noch mit dem „Enkeltrick“ unterwegs

Symbolbild Seniorin | Geralt, Pixabay
Symbolbild Seniorin | Geralt, Pixabay

Unterfranken. Die Polizei Bayern informiert, dass im Laufe der letzten Tage erneut Trickbetrüger versucht haben, Senioren um ihr Erspartes zu bringen. Bekannt ist, dass es mindestens eine weibliche Täterin und ein männlicher Täter sein sollen. Immer wieder wird versucht, unter der Vorgabe, als Verwandte bis zu 25.000 Euro für eine Eigentumswohnung zu brauchen, an Geld zu kommen.

Würzburg: „Freundin des Enkels“ wirkte zunächst glaubhaft

Eine 86-jährige Würzburgerin glaubte am 16.04.2016 gegen 13 Uhr einer Anruferin, dass sie die Freundin des Enkels sei. Erst nach der Forderung von 6.000 Euro für eine Eigentumswohnung erkannte die Dame den Betrugsversuch und legte auf.

Würzburg: „Schwiegertochter“ und „Bankmitarbeiter“ wollen fünfstelligen Betrag

Eine weitere Seniorin aus Würzburg erhielt am Freitagnachmittag zunächst einen Anruf ihrer „Schwiegertochter“, die um 10.000 Euro für eine Eigentumswohnung bat. Nachdem die Seniorin die Bereitstellung von Geldern ablehnte, meldete sich kurz darauf ein angeblicher Bankmitarbeiter, u. a. mit der Information, es seien 10.500 Euro auf das Konto der älteren Dame überwiesen worden. Die Seniorin fiel auch darauf nicht herein und tätigte keine Abhebung.

Schweinfurt, Deutschhof: „Nichte“ erbeutete beinahe 2.000 Euro

Ein Herr hob auf die telefonische Bitte seiner angeblichen Nichte hin einen Betrag von 2.000 Euro von seinem Konto ab. Vor der Geldübergabe telefonierte die angebliche Nichte jedoch mit der tatsächlichen Verwandten, woraufhin der Betrug auffiel und die Übergabe platzte.

Trickbetrüger: Polizei empfiehlt Gespräche zur Sensibilisierung

Immer wieder gehen bei der Polizei Meldungen über Fälle dieser Art ein, was zeigt, dass die Betrüger weiterhin aktiv sind. Die Polizei stellt fest, dass in den kürzlich gemeldeten Fällen kein Schaden entstanden ist, da die Angerufenen und deren Umfeld informiert und sensibilisiert waren.

Den Straftätern darf weiterhin keine Chance gegeben werden; Durch Gespräche und Aufklärung sollen sich SeniorInnen und Angehörige mit dem Phänomen vertraut machen.

Quelle: Pressestelle der Bayerischen Polizei

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